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Wie wird Trinkwasser verteilt

In vielen Gegenden der Bundesrepublik Deutschland muss das Trinkwasser über weite Strecken transportiert werden, ehe es in den Städten und Dörfern verteilt werden kann. Femwasserleitungen gibt es vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, im Ruhrgebiet und im Raum Frankfurt. Auch die Verteilung des Trinkwassers in den Grossstädten erfordert ausgedehnte Rohmetze. Der technische Aufwand ist enorm, unvorstellbar für die meisten Bürger, weil das unterirdische Rohrnetz für sie nicht sichtbar ist. Dieses Rohrnetz besteht überwiegend aus Gusseisen oder Stahl. Seit den sechziger Jahren wird auch hochwertiger Kunststoff eingesetzt.
 
Rohrnetz Wasserturm
Rohrnetz in Deutschland Wasserturm
 
Um Wasserverluste durch Rohrbrüche und Undichtigkeiten zu vermeiden, wird das Rohrnetz mit elektronischen Geräten untersucht. Mit rd. 300.000 Kilometern ist das Rohrnetz der öffentlichen Wasserversorgung in der Bundesrepublik Deutschland heute länger als das zehnfache des Erdumfangs. Das gesamte Versorgungssystem muss so bemessen sein, dass es den Trinkwasserbedarf der Verbraucher zu jeder Zeit decken kann, auch am heissesten Tag des Jahres. Um für diesen Spitzenbedarf gerüstet zu sein, setzen die Wasserwerke Trinkwasserspeicher ein. Am bekanntesten sind die vielerorts sichtbaren Wassertürme, die auch den nötigen Wasserdruck sichern.

Quelle:
BGW in Zusammenarbeit mit der VDG
Trinkwasser - Unser kostbares Lebensmittel
Ausgabe 1991 2. Auflage

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