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Wasserverband stellt drei Auszubildende ein

Michél Schlemmer aus Osterburg, Christoph Pietruschka aus Stendal und Matthias Müller aus Groß Schwarzlosen verstärken seit wenigen Tagen die Belegschaft des Wasserverbandes Stendal-Osterburg. Die drei jungen Männer nahmen Anfang August eine Lehre bei dem Versorger auf.



Der 17-jährige Michél erlernt in den kommenden 3 Jahren den Beruf einer Fachkraft für Wasserversorgungstechnik. Christoph Pietruschka (18) und Matthias Müller (27) werden zu Fachkräften für Abwassertechnik ausgebildet.
In diesem Jahr waren wieder die technischen Berufe an der Reihe, erklärte Wasserverbands-Geschäftsführer Dieter Schröder. "Wir wechseln immer. In einem Jahr beginnen Auszubildende für den kaufmännischen Bereich ihre Lehre, im folgenden Jahr sind es die technischen Berufe", fügte er hinzu.

Insgesamt habe der Wasserverband in den zurückliegenden Jahren bereits 16 jungen Menschen aus der Region eine Lehrstelle gegeben. "Wir sind unserer Verantwortung gegenüber der Region gerecht geworden, auch auszubilden", sagte Schröder.
Stolz sei der Verband darauf, dass sämtliche ehemalige Azubis eine Anstellung gefunden haben. "Bei uns arbeiten derzeit zwar nur noch zwei ehemalige Lehrlinge. Aber die technischen Berufe, in denen wir ausbilden, sind durchaus gefragt. Nicht nur bei den Kommunen oder Versorgungsverbänden. Sondern auch bei größeren Unternehmen wie beispielsweise dem Zellstoffwerk", sage der Geschäftsführer. Und auch die Chance, vom Wasserverband übernommen zu werden, sei nicht gering, machte Schröder deutlich. "Das soll jetzt kein Freibrief sein. Aber der Altersdurchschnitt unserer Mitarbeiter liegt derzeit bei 47 Jahren. Wir müssen deshalb auch in die Zukunft blicken. Wer sich als Azubi engagiert und voll einbringt, hat also keine schlechten Karten, eine Anstellung bei uns zu finden", sage der Wasserverbands-Geschäftsführer.

Schon die Chance, einen Ausbildungsplatz beim Versorger zu erhalten, sei in diesem Jahr nicht gering gewesen. "Wir hatten insgesamt 14 Bewerbungen, darunter aber auch Interessenten für kaufmännische Berufe", sage Schröder. Er hätte sich durchaus über mehr Bewerbungen gefreut. "So richtig verstehen kann ich die eher geringe Anzahl nicht. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Jugendlichen falsche Vorstellungen von den bei uns zu erlernenden technischen Berufen haben. Klar kommt mal als Fachkraft für Abwassertechnik auch mit Fäkalien in Berührung. Aber nur in Schutzbekleidung. Die Berufe, in denen wir ausbilden, sind längst hoch technisiert", gab der Geschäftsführer des Wasserverbandes Stendal-Osterburg zu verstehen.

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