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Wasserverband Stendal-Osterburg setzt auf die Nachwuchsgewinnung:
Fünf neue Azubis begrüßt
 
Damit das Nass weiter fließen kann
 
Ausbildung 2017
 
Der Wasserverband Stendal-Osterburg setzt auf die Nachwuchsgewinnung: Gestern begrüßten Geschäftsführer Dieter Schröder (l.) und Thea Winkler, zuständig für Personalwesen (r.), fünf neue Auszubildende. Insgesamt lagen dem Zweckverband mit Sitz in der Biesestadt 39 Bewerbungen vor.© Westermann
 
Osterburg. Der Wasserverband Stendal-Osterburg (WVSO) setzt auf die Nachwuchsgewinnung. Das ist Herzenssache von Geschäftsführer Dieter Schröder. Um das Personalwesen beim Zweckverband kümmert sich Thea Winkler.
 
Gestern begrüßten beide fünf neue Auszubildende in den Räumlichkeiten am Osterburger Bültgraben. "Wir haben in diesem Jahr so viel Azubis wie noch nie", sagte Diplom-Betriebswirt Schröder und machte auf die langfristige Personalplanung, die sich auf fünf bis sechs Jahre erstreckt, aufmerksam. "In drei Jahren gehen einige Mitarbeiter in den Ruhestand, dafür muss der Wasserverband mit Nachwuchs gerüstet sein, um die Personallücken zu füllen", fügt der Krumker hinzu. Schröder sprach von "einem erfreulichen Anlass, wenn am 1. August junge Menschen ihre Ausbildung beginnen". So werden in den nächsten drei Jahren Sarah-Celine Blank aus Möringen, Shauney-Ann Harwart aus Osterburg und André Treue aus Werder zu Industriekaufleuten ausgebildet. Vincent Klein aus Rossau wird Fachkraft für Wasserversorgungstechnik und Paul Meyer aus Bellingen Fachkraft für Abwassertechnik. Als erfahrene Ausbilder stehen dem Quintett Thea Winkler, Fred Theuerkauf und Ina Kucharczyk zur Seite. Der Geschäftsführer meint angesichts der verschiedenen Wohnorte, dass eine "gute Mischung gefunden wurde".
 
Insgesamt gingen bis zum 10. Februar dieses Jahres 39 Bewerbungen ein. 18 Bewerber wurden Mitte März zum Vorstellungsgespräch eingeladen. "Alle haben eine sehr hohe Qualität gehabt. Aber mit den ausgewählten fünf Auszubildenden haben wir sozusagen die Crème de la Crème bekommen", freut sich Schröder und weiß, wovon er spricht. "Gutes Personal ist schwer zu kriegen." Derzeit absolvieren zwölf Azubis ihre Ausbildung beim Verband. Und der Krumker weiß anscheinend, warum sich viele Jugendliche um eine Stelle bewerben. "Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber und durch den Öffentlichen Dienst auch ein verlässlicher Arbeitgeber."
 
von Thomas Westermann