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Wasserverband wählt Vorstand

Hartmuth Raden (links) und Axel Kleefeldt (rechts) stehen Geschäftsführer
Dieter Schröder (mitte) zur Seite

 
Der Wasserverband Stendal - Osterburg (WVSO) gehört - rein verwaltungstechnisch gesehen - zu den Gewinnern der jüngsten Gemeindegebietsreform. Das wurde gestern Nachmittag bei der ersten Verbandsversammlung unter den neuen Vorzeichen deutlich.

Osterburg. Während der Runde der Bürgermeister von zuletzt 118 Mitgliedskommunen in den vergangenen Jahren meist nie im ersten Anlauf beschlussfähig war, dürfte es mit der Anwesenheit künftig kaum Probleme geben. Dank der von der Landesregierung verordneten Zwangsehen besteht die Runde der Entscheidungsträger im Zweckverband nur noch aus zehn Vertretern, die zudem hauptamtliche Verwaltungsleute an der Spitze ihrer Verbands- oder Einheitsgemeinde sind, die auch schon nachmittags - also während der regulären Arbeitszeit - tagen können. Einzige Ausnahme ist Klein Schwechten, das vorbehaltlich der richterlichen Entscheidung zum Jahreswechsel vorerst seine kommunalpolitische Selbstständigkeit verliert. Aber auch Bürgermeisterin Gabriele Andert folgte gestern der Einladung. Einzig der Vertreter der Verbandsgemeinde Elbe-Heide, die mit Bertingen, Mahlwinkel und Zibberick noch WVSO-Anteile hat, fehlte. Allerdings ringt die Verbandsgemeinde derzeit auch um einen Verbandswechsel der drei Ortsteile in Richtung Wolmirstedt.

Gleich in der ersten Versammlung musste der Verband einen neuen Vorsitzenden wählen, weil Tangerhüttes Oberbürgermeister Gerhard Borstell nicht mehr zur Verfügung stand und die Stichwahl für den Bürgermeisterposten der Einheitsgemeinde Tangerhütte erst am Wochenende über die Bühne geht. Die kommunalpolitischen Konstellationen in der Tangerstadt spielten gestern aber keine Rolle. Borstells bisheriger Stellvertreter, Osterburg Bürgermeister Hartmuth Raden, wurde mit neunmal Ja einstimmig zum neuen Verbandsvorsitzenden gewählt. Ebenso unkompliziert war mit Stendals stellvertretendem Oberbürgermeister Axel Kleefeldt ein Mann für Radens Verhinderungsfall gewählt.

Die Versammlung stimmte gestern noch öfter ab. Unter anderem, um das Jahresergebnis 2009 zu bestätigen und den Geschäftsführer zu entlasten.

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