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Provisorium hat ausgedient – Kapazität wurde verdreifacht


Die alte Containerkläranlage, die seit nunmehr 1993 zwischen Goldbeck und Möllendorf steht, hat ausgedient. Seit Dezember hat die neue Kläranlage, die in unmittelbarer Nachbarschaft entstand, deren Arbeit übernommen. Die alte Anlage war für rund 1.500 Einwohner ausgelegt.
Im Neubau kann das Abwasser von bis zu 4.500 Einwohnern geklärt werden. Das neue Klärwerk ist natürlich auf dem neuesten Stand, kein Vergleich mit der alten Anlage. Die war inzwischen total verschlissen und teilweise überlastet. Da wurden die Reinigungswerte nicht immer erreicht. Bei Frostwetter wäre unser Provisorium sicher eingefroren.

Im Betriebsgebäude befindet sich der Warte- und Probeabnahmeraum

 

Weitere Orte stehen vor dem Anschluss
Das ist bei dem neuen Werk unvorstellbar, auch wenn es bis voraussichtlich April noch in der s. g. Einfahrphase ist, wo sich die Biologie einspielen muss. Immerhin wurden in das Vorhaben 1,5 Millionen Euro investiert. 937.500 Euro davon stellten das Land und die Europäische Union bereit. Zwischen der Grundsteinlegung Ende April und der Inbetriebnahme vergingen lediglich siebeneinhalb Monate.

 
Hindenburg, Hohenberg-Krusemark, Klein Schwechten, Plätz und Ziegenhagen sowie Teile von Goldbeck, Walsleben und Iden sind bislang an das Klärwerk angeschlossen. Das gereinigte Abwasser fließt übrigens in die Uchte. Weitere Anschlüsse sollen folgen. So in diesem Jahr unter anderem die nördliche Lindenstraße von Iden sowie die Dorfstraße und das Gebiet "Neue Welt" von Walsleben. Allerdings ist dies maßgeblich davon abhängig, ob die beantragten Fördermittel bewilligt werden. Auch der Anschluss von Rohrbeck könnte noch 2003 über die Bühne gehen. In der Perspektive soll auch das Abwasser aus Bertkow, Gethlingen und Häsewig zwischen Goldbeck und Möllendorf geklärt werden.

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