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Groß Schwarzlosen: Wasserwerk geht an den Start


 
Ein Symbolischer Akt. Minister Dr. Hermann Onko Aikens bringt mit einem Knopfdruck das Wasserwerk zum Laufen. Fotos (2): Maatz   Für seinen Einsatz bekommt Gerhard Borstell vom Geschäftsführer des WVSO Dieter Schröder eine goldene Wasseruhr als Andenken.
   

Wasserwerk geht an den Start

Groß Schwarzlosen versorgt rund 20.000 Einwohner mit frischem Trinkwasser

mma Groß Schwarzlosen.
Der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Hermann Onko Aikens hat mit einem Knopfdreher das Wasserwerk in Groß schwarzlosen zum Laufen gebracht. "Es ist ein guter Tag für die Altmark, denn das Wasserwerk, das für rund sieben Millionen Euro saniert wurde, ist nun auf dem neuesten Stand der Technik", sagte der Minister. In dieser Summe inbegriffen ist die Anbindung von Tangerhütte und Grieben. Denn wirtschaftlich gesehen war es günstiger, Grieben und Tangerhütte an das neue Werk anzuschließen, als die beiden Wasserwerke auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Besonders lobte Aikens, dass die Bauleistungen hauptsächlich von Firmen aus der Region erbracht wurden.
Durch die Sanierung sei es nun auf alle Eventualitäten vorbereitet, denn der Klimawandel mit Dürreperioden oder auch Starkregen dürfte nicht vernachlässigt werden, sagte Dr. Denis Gruber, erster Beigeordneter des Landrates.

Durch die Anbindung von Tangerhütte und Grieben an das Wasserwerk in Groß Schwarzlosen verbesserte sich auch die Wasserqualität, da das Wasser nun aus der Heide komme. Der Wasserverband Stendal-Osterburg übernimmt somit die Trinkwasserversorgung des gesamten südlichen Landkreises mit rund 20.000 Einwohnern. Dieter Schröder, Geschäftsführer des Wasserverbandes Stendal-Osterburg, lobte die Arbeit und den Einsatz von Gerhard Borstell, Ortsbürgermeister im Tangerhütter Wasserverband. Er sei das Urgestein seit Gründungszeit und hätte einen erheblichen Anteil an der Errichtung des zentralen Wasserwerkes, das die beiden Wasserwerke in Tangerhütte und Grieben abgelöst hat. Für seine Arbeit erhielt Borstell als Andenken eine goldene Wasseruhr von Schröder.

Nach dem Festakt, besichtigten die geladenen Gäste die sanierte Halle. Neugierige dürfen sich am Freitag, ab 14 Uhr, zum Tag der offenen Tür, das neue Wasserwerk ansehen.

Quelle: Altmarkzeitung Stendal - 23.04.2015

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