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Modernes Wasserwerk öffnet Türen für Besucher

Einwinkel begeht 775-jähriges Bestehen mit einem kleinen Dorffest / Sportliche Angebote am Nachmittag

 
Die angebotenen Führungen durch das Wasserwerk Einwinkel stießen auf reges Interesse
Foto: Walter Schaffer
 

Aus Anlass des 775-jähriges Bestehens ihres Ortes feierten die Einwohner von Einwinkel am Sonnabend ihr Dorffest. Aus diesem Anlass gab es erstmals die Gelegenheit, das neue, hochmoderne Wasserwerk des Ortes zu besichtigen.

Einwinkel. Einwinkel zählt heute zur Gemeinde Altmärkische Höhe. Bis Ende 2009 gehörte dieser rund 120 Seelen zählende Ort zur damaligen Gemeinde Boock, dessen letzte Bürgermeisterin Christa Pollehn beim Dorffest auch anwesend war.
Eröffnet wurde das Dorffest am Wasserwerk des Ortes, mitten im Wald an der Straße nach Gladigau gelegen. Als besonderen Höhepunkt gab es eine Einladung zu einem geführten Besuch durch diese moderne Trinkwasseraufbereitungs- und Versorgungsanlage, die 2011 mit einem Investitionsvolumen von einer Million Euro auf den neusten Stand der Technik gebracht wurde.

18 Dörfer werden von Einwinkel aus versorgt

Als kundige Führer und Gesprächspartner standen den vielen Besuchern die Abteilungsleiterin für Trinkwasserversorgung, Susanne Ahrens, und der Meister des Bereiches, Fred Theuerkauf, zur Seite. In mehreren Führungen durch das Wasserwerk gab es zuerst einige Informationen zur Wasserversorgung vor der Wende. Die Wasserqualität entsprach damals nicht der Trinkwasserverordnung und viele Beanstandungen gab es durch massive Braunfärbungen. Ab 1992 wurden durch den Wasserverband (damals Osterburg, heute Stendal-Osterburg) große Investitionen in den Jahren 1992, 1996 und letztmals 2011 (mit Erweiterungsbau) durchgeführt. Rund 2.850 Einwohner in 18 Dörfern profitieren heute von dieser Anlage. Der Tagesbedarf von durchschnittlich 94 Kubikmetern wird von zwei Grundwasserbrunnen in 35 bis 40 Metern Tiefe gedeckt.

Eisen und Mangan werden herausgefiltert

Über zwei Filter zur Enteisenung und Entmanganung und einen Flachbettbelüfter für die pH-Wert-Einstellung gelangt das Wasser über weitere technische Komponenten in zwei Trinkwasserkammern zur Speicherung mit je 300 Kubikmetern.
Nach dieser lehrreichen Führung durch die beiden Mitarbeiter konnten die Besucher vor dem Wasserwerk Kaffee oder Kaltgetränke genießen, die das Ratsmitglied Burkhard Seel den Besuchern anbot.
Inzwischen war schon im Dorfgemeinschaftshaus die Kaffeetafel gedeckt und das Kuchenbüfett wurde gestürmt. Für Bewegungshungrige gab es Sportangebote wie Tischtennis und Volleyball. Die besten Spieler und Teams wurden mit Pokalen geehrt. Die Kinder hatten Gelegenheit, auf dem Rasenplatz hinter der Feuerwehr ausgiebig zu spielen.

Quelle: Volksstimme Osterburg - 24.09.2013

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